Archiv für Kategorie Eigenes

Über Helden

Ein Mann zieht einen Kreis um sich,
ein guter Mann zieht seinen Kreis um sich und seine Familie,
ein noch besserer sogar um seine Freunde.
Ein Held zieht keinen Kreis.

- Von mir?


Arbeit oder Freiheit?

Arbeit ist, wenn Du etwas für die Motive eines Anderen tust, im Glauben dafür Etwas zu bekommen welches Dich Deinen Zielen näher bringt.

Freiheit ist, wenn Du Deinen eigenen Motiven folgend das tust welches Dich Deinen Zielen näher bringt.


Ein großer Brocken (10/10) – Leidenschaft

Die Ebene der vereinenden Sexualität die uns Menschen hierbei möglich ist, ist für mich das eigentliche Geschenk des Universums: ein von der Umwelt, von Zeit, Raum, körperlicher Grenzen und jeglicher sonstigen Verstandeskategorie losgelöstes sein im allgegenwärtigen Strom des Lebens. Die Liebenden die sich selbst genügen, brauchen nichts als einander, sie sind füreinander, durcheinander, beieinander und ineinander, brauchen nicht die rationelle trennende Wirkung der verbalen Sprache um sich zu verstehen. In einem Zustand ungetrennter zeitloser zerstäubter Harmonie zugleich die Grenzen der Ungleichheit und der Grenzen – an sich – überwinden… die Auflösung des “Wir”s im allumfassenden “Ich”. DER Moment – die höchste Erfüllung des Individuums auf körperlicher, emotionaler, geistiger bis hin zur transpersonalen spirituellen Ebene.


Ein großer Brocken (9/10) – Liebe zwischen Zweien.

Die höchste Form der Liebe ist für mich jedoch die der zwei Liebenden: das Eingehen und Aufgehen im in sich auf-einander-Einstimmen und Einlassen – in den höchsten Schwingungen eins mit sich selbst, dem anderen und letztendlich als Teil des Ganzen ganz zu werden. Dieser Zustand lässt sich nicht wollen, nicht begreifen, nicht dekonstruieren, auch nicht künstlich herstellen: man kann nur aus dem eigenen Urvertrauen heraus offen dafür sein die Liebe geschehen zu lassen. Sie ist eine Flamme genährt aus der Bereitschaft sich zur Verfügung zu stellen – ohne Bedingungen, ohne Leistung, ohne Forderung oder Erwartung, ohne Messen und Rechnen – und durch das  Erkennen des “Du”‘s im “Es’”, und durch das darauf folgende Erfahren des “Ich”s im “Du” in Form des geteilten”Wir”s entzunden.


Ein großer Brocken (8/10) – Selbstliebe – Liebe für Alle(s)

Wenn ich mich selbst liebe und alle(s) andere(n) als “Gleich” – Teil des selben – sehe … wie könnte ich da nicht jede Pflanze, jedes Tier, jeden Stein und jeden Menschen der mit mir Teil der Natur ist ebenso lieben. Statt “Ich”-”Es” zu sprechen, spreche ich “Ich”-”Du” – erkenne das “Wesen” im “Es” – in allem anderen. Alles ist im Ökosystem miteinander verbunden, wie kann ich etwas destruktives tun, ohne mir selbst zu schaden?


Ein großer Brocken (7/10) – Urvertrauen

Ich glaube das Universum ist unendlich, hat also weder Anfang noch Ende: dann gibt es auch nicht das Spannungsfeld der Veränderung dazwischen… wie kann ich nun etwas was einfach IST, sich nicht verändert, somit auch nichts tut als gut oder schlecht befinden… es IST einfach.

Wenn ich mich von meinem Ego – meinem Bedürfnis mich abzugrenzen, etwas Anderes sein zu müssen – lösen kann und mich ultimo damit selbst in meiner partiellen Ganzheit akzeptiere, weil ich mich als Teil eines Ganzen gelten lasse, habe ich das Fundament für fortwährendes Glück gebaut. Ohne Bedingungen, ohne Leistung, ohne Forderung oder Erwartung, und ohne Messen mich selbst zu lieben und zu akzeptieren wie es ist, ohne darüber zu richten, das gibt mir (Lebens-)Kraft die für mich Ursprung meines absoluten Vertrauens und grenzenlosem Optimismus ist.


Ein großer Brocken (6/10) – Alles ist eins. Alle und jeder sind Eins.

Alles ist aus dem selben entsprungen und im Wesentlichen – der Essenz – gleich. Das Bewusstsein Teil eines Ganzen zu sein, dass Alles seinen Platz und seinen Zweck hat. Alles Leben – ob wir es nun mit unserem Verstand als “höher” oder “niedriger” (ver-/be-)urteilen mögen, steht in Zusammenhang: es gibt nichts was aus der Ein-heit fällt.


Ein großer Brocken (5/10) – Die ethische „Frage der Moral“

Jeder Diebstahl, jede Verletzung, jedes destruktives Verhalten jemand/etwas anderem gegenüber wird mir gegenüber – wenn auch vielleicht indirekt – die selben tragischen Folgen haben. Da dies für jeden Menschen gilt, folgt daraus für mich auch:
Jeder Mensch ist vom Kern her gut, und trifft die beste Wahl für sich und das Gesamte… (kleine Einschränkung ;) ) unter allen Handlungsmöglichkeiten die ihm aufgrund seiner Glaubenssätze, seines Weltbildes, seines Fokus und dem Stand seiner Entwicklung sichtbar sind.


Ein großer Brocken (4/10) – Ich bin Du, Du bist Ich – Alles ist gut

Das innere Befinden jedes Individuums ist so fundamental gleich zwischen “Ich” und “Du” dass ich mehr einer Gleichheit als einer Unterschiedlichkeit glauben vermag. Die Grenze und Unterscheidung zwischen uns Splittern ist nur eine des Verstandes: eine Kategorie um die Welt um uns in Struktur und damit Worten zu ordnen.


Ein großer Brocken (3/10) – Realität ist Illusion

Die Wahrnehmung des Einzelnen unterliegt immer der Täuschung, da wir – wie auch mit der Zeit im Raum – unseren Verstand zur Filterung der Eindrücke verwenden, um mit dem unendlichen Reichtum an der uns umgibt umgehen zu können – ihn ganzheitlich zu erfassen nicht im Stande sind.


Ein großer Brocken (2/10) – Es gibt weder Zukunft noch Vergangenheit

Ich glaube wir konstruieren diese nur, da wir mit unserem begrenzten Verstand nicht die Gesamtheit der Dinge im Raum über die Zeit hinweg erfassen können. Wenn das Universum und der Fluss der Zeit unendlich sind, können beide weder Anfang noch Ende haben – wie kann es da eine Richtung geben? Es zählt nur was wir im Moment – im Hier und Jetzt – erleben, dessen allumfassende Wahrheit wir am Leben selbst bemessen können. Das worauf wir unseren Fokus – unsere Konzentration – richten: ist für mich JETZT.


Ein großer Brocken (1/10) – Einleitung

„Die Vision des Höchsten in unserer Seele ist unmittelbares Schauen und gründet sich auf keine Überlegungen oder Beweisführung der Vernunft wie auf die Übernahme überlieferter Glaubenssysteme.
Es zählt nur, was wir in der Sphäre der Unmittelbarkeit erleben und daraufhin dessen Wahrheit am Leben selbst nachprüfen.“

– Irgendwer, irgendwo, irgendwann