Archiv für Monat February, 2010

Interview mit Werner Fetz – Niederösterreich Heute

Aufgrund des heutigen Beitrags zum Theme “die interessantesten GemeinderatskandidatInnen in Niederösterreich” in Niederösterreich Heute, habe ich Herrn Werner Fetz folgendes Statement geschrieben:

Zu meiner Person/meinem Werdegang:

Mein Name ist Christopher Czettel und ich bin am 12. April 1983 in Wiener Neustadt geboren. Seit 2000 war ich als Netzwerktechniker/Programmierer und technischer Projektleiter bei verschiedensten Internet und Telekommunikations Unternehmen im Großraum Wien tätig. Seit 2001 bin ich als IT-Berater selbständig, bin allerdings zwischen durch immer wieder kurz bis mittelfristig Angestelltenverhältnissen – wie zB beim Bundesrechenzentrum als Analytiker – nachgegangen. Dort war ich auch eine Zeit lang im Rahmen der FSG bei den Betriebsratstätigkeiten/-wahlen unter Herrn Günter Erlach ehrenamtlich tätig.

In 2005 bis 2006 habe ich mir eine kleine Weiterbildungsauszeit genommen und zuerst 1 Jahr technische Mathematik und technische Physik an der TU Wien studiert, und mich im darauf folgenden 1 Jahr dem Studium der Philosophie und Germanistik an der Hauptuni Wien gewidmet. Ab 2007 war ich dann 1 Jahr in den Niederlanden als Interims Manager IT Operations bei der Internationalen Flugbehörde tätig.

Meine Motive:

Nach meinem “Auslandsjahr” bin ich dann nach Neunkirchen NÖ gezogen. Auch wenn ich ursprünglich in Ternitz aufgewachsen bin, war Neunkirchen für mich als Kind und Jugendlicher – sicher auch durch meinen Besuch des Gymnasiums in Neunkirchen – immer das Zentrum meiner Freizeitaktivitäten und meines sozialen Bekanntenkreises – mein gefühltes zu Hause. Durch den Abstand den ich durch meinen Auslandsaufenthalt gewonnen habe, sind mir viele Änderungen an meiner Wahlheimat aufgefallen: wo früher Leben am Hauptplatz tobte und die Straßen Nachts gefüllt waren, standen nur leere Geschäftslokale und nur noch vereinzelte Passanten. Ein Gefühl der Resignation hatte sich ausgebreitet: meine Mitbürger meinten es ginge nichts weiter, die Stadt wäre eingeschlafen.

Aufgrund meiner selbständigen “Machermentalität”, wollte ich das nicht so stehen lassen und fand, dass es an der Zeit ware, ein Fenster zu öffnen und etwas frischen Wind hereinzulassen. Da ich in der Vergangenheit schon mit Martin Fasan (Spitzenkandidat der Grünen in NK) im privaten Umfeld positiv zusammengearbeitet hatte, fragte er mich, ob ich mich nicht selbständig im Rahmen der Grünen NK mit einbringen will. Ich war und bin der Meinung, dass eine absolute Mehrheit im Gemeinderat nicht zu Wohle der Stadt ist, sondern dass gerade in der Vielfältigkeit der Ideen der unterschiedlichen Interessenvertretungen der wahre Mehrwert für die Einwohner Neunkirchens zu suchen ist. Ich finde: “der Mensch steht im Mittelpunkt”.

Weiters kandiere ich auch bei der WKO Wahl als Solidaritätskandidat in der Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationstechnologie, bin in diesem Rahmen Ansprechperson und Koordinator für das Industrieviertel und führe kostenfreie Gründerberatung für Jungunternehmer und Existenzgründer mit praktischem Bezug durch.

Meine Methode:

Ich will keine Wahlversprechen abgeben, sondern zeigen was geht:

Ich habe in den letzten Wochen mehrere Wirtschaftstreibende, gemeinnützige Vereine und motivierte Mitbürger gefunden – versuche gemeinsam mit ihnen auf den 3 Säulen der Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung Akzente zu setzen, die unter dem Motto “nicht der Profit des Einzelnen, sondern der Nutzen für alle Beteiligten” steht im Vordergrund durchgeführt werden.

Hierzu gehören zB die “Wiederöffnung des Saalzamts am Rosenmontag” eines ehemaligen Lokals in Zusammenarbeit mit dem Verein Artisco, die Konzeption eines kostenlosen WLANs am Hauptplatz in NK durch Synergien aus der Wirtschaft, die Gründung eines EPUCenter (Bildungszentrum und Bürogemeinschaft für Ein-Personen-Unternehmen, Künstler und gemeinnützige Vereine) mit regionalen Bezug im Mühlfeld Neukirchen, sowie erste Gespräche mit der Grünen Wirtschaft ein Pilotprojekt zur Gründung eines Büros für das Industrieviertels in besagtem EPUCenter.

Kurz gesagt: thematische wären meine Schwerpunkte: Wirtschaft, Jugend und Soziales.

Mein Ziel:

Als für mich selbst tätiger 8. Listenkandidat der Grünen in NK betreibe ich einen Vorzugstimmenwahlkampf und versuche Gleichgesinnte zu finden um somit die Basis meiner weiteren Tätigkeiten in und um Neunkirchen zu schaffen. Hierbei möchte ich ein Mandat im Gemeinderat erringen um so die Aktivitäten der Wirtschaftstreibenden in Neunkirchen mit denen der Gemeinde besser koordinieren zu können. Als Stadtrat wäre da natürlich viel mehr möglich… aber das ist nur ein Gedankenspiel… :)

Die Zukunft/die Landespolitik:

Klar könnte sich der Weg ins Land als Interessante Möglichkeit meine Anliegen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen sein, als auch bei deren Umsetzung helfen. Abgeneigt bin ich der Idee also nicht, aber ich halte es für zu früh dahingehend Pläne zu schmieden, bis ich das Feedback der Wähler zu meinen Tätigkeiten bei der Gemeinderatswahl bekommen habe. Wenn Sie mich das am 15. März fragen, kann ich Ihnen da sicher schon mehr dazu sagen.


Rosenmontag – Artisco im ehemaligen Salzamt – ein Erfolg!

Jix und Philipp traten letzte Woche an mich heran und fragten, ob ich nicht mit meinen “grünen Beziehungen” einen Weg finden könnte, am Rosenmontag eine Artisco-Party im ehemaligen Salzamt in der Herrengasse in NK zu veranstalten, um bei der Belebung der Innenstadt in Neunkirchen zu helfen, damit auch die Vereinskasse von Artisco etwas aufzubessern, um in Zukunft weitere Aktionen in Neunkirchen starten zu können.

Durch intensive Recherche im Netzwerk der Grünen gelang es mir dann den Besitzer Herrn Steiner ausfindig zu machen, der sich bereit erklärte uns das Lokal für einen Abend gegen Übernahme der Betriebskosten zu überlassen. Dank des tatkräftigen Einsatzes etlicher Artisco Vereinsmitglieder, konnte dann in nun einem Tag aus dem verlassenen Lokal eine Veranstaltung gestampft werden. Das nenne ich einen Erfolg für Neunkirchen!

Gemeinsam, für eine bessere Szene!

Und das sagt das Bezirksblatt dazu:
(drauf klicken macht’s groß, die X-Taste wieder klein)


Interview in der grünen “Basis” – 1/2010

Interview Anfang Februar in der grünen “Basis” – der Zeitschrift der Grünen Niederösterreich:

Basis: Was hat Dich bewogen, bei den Grünen einzusteigen?

Czettel:

Ich wollte nie irgendeinen Parteienstreit oder sowas. Aber die Neunkirchner SPÖ vertritt nicht mehr meine Wurzeln. Sie hat sich meiner Meinung nach von ihrem eigentlichen Werten entfernt und erhält nur noch den Status Quo – ohne Weiterentwicklung keine Zukunft. Ich bin überzeugt, dass es an der Zeit ist ein Fenster zu öffnen, frischen Wind hereinzulassen und gemeinsam anzupacken.

Basis: Warum die Grünen?

Ich freue mich, dass mir die Grünen Neunkirchen Abseits von Clubzwang und Parteihierarchien eine basisdemokratische Plattform bieten, mit deren Hilfe ich die Ideen und Ideale meines Großvaters weiter leben kann. Ich finde „der Mensch steht im Mittelpunkt“ ist heute noch genauso aktuell wie in den 70ern.

Basis: Und wie willst Du das machen?

Czettel:

Ich möchte für die Einwohner Neunkirchens ein Sprachrohr und in der kommunalen Politik ein soziales Gewissen sein. Vor allem aber auch außerhalb des Gemeinderates die Menschen wieder dazu animieren sich zusammenzuschließen und gemeinsam mehr zu erreichen, als sie es alleine könnten.
Als Unternehmensberater bin ich auch durchaus an wirtschaftlichen Fragen und der Zusammenarbeit mit regionalen Wirtschaftstreibenden, gemeinnützigen Vereinen und dem Land Niederösterreich interessiert.

Basis: Wie willst Du die Wählerinnen und Wähler ansprechen?

Czettel:

Ich möchte den Spieß umdrehen: Anstatt den Wählerinnen und Wählern etwas zu versprechen, oder nur anzuprangern was die anderen Parteien machen, den direkten Dialog mit den Betroffenen suchen, gemeinsam Lösungen finden und diese dann umsetzen.

Die unzähligen Anrufe und eMails der letzten Wochen haben mir gezeigt, dass die Menschen genug von Populismus und „Wendehälsen“ haben, dass sie aber für „menschliche Poltik“ sehr offen sind.

Oder kurz:

Ich lade alle Bürger ein, mit mir zu reden und gemeinsam eine bessere Zukunft zu gestalten!

Christopher Czettel
Handy: 0676 945 65 83
eMail: christopher@czettel.at

http://czettel.at